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Geschichte an sieben Orten erleben

Einmal durch die Zeit und verschiedene Epochen reisen? 7 Monumente im Teutoburger Wald machen es möglich. Sie erzählen deutsche Geschichte und laden Dich ein, die Region neu zu entdecken.

Die 7 Monumente als Zeitreise

Einmal zurück in die Steinzeit, zu den Römern auf ihren Streifzügen durch den Teutoburger Wald, in die Zeit Karls des Großen und die frühen Klöster, ins Mittelalter zu den Baumeistern des Doms in Paderborn, in die frühe Neuzeit und das Erwachen neuer Ideen und Denkweisen, ins Kaiserreich mit seinen Umbrüchen und in die Zeit des Nationalsozialismus.

Desenberg

Ein Ort des Übergangs von der mobilen Lebensweise zur sesshaften Gesellschaft. Der Desenberg steht für die Anfänge von Ackerbau, Handel und sozialen Strukturen – und damit für einen grundlegenden Wandel menschlicher Geschichte.

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Silhouette des Desenbergs mit Burgruine auf kegelförmigem Hügel vor grünem Hintergrund.

Hermannsdenkmal

Ein nationales Symbol, das weniger über die Varusschlacht selbst erzählt als über ihre spätere Deutung. Das Denkmal zeigt, wie Geschichte im 19. Jahrhundert politisch aufgeladen und zur Identitätsstiftung genutzt wurde.

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Silhouette des Hermannsdenkmals mit erhobenem Schwert auf hohem Sockel vor rotem Hintergrund.

Schloss Corvey

Ein Zentrum des Wissens im Mittelalter. Schloss Corvey war ein geistiges Netzwerk seiner Zeit, in dem Wissen gesammelt, vervielfältigt und verbreitet wurde – mit Wirkung weit über die Region hinaus.

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Silhouette des Kloster Corveys mit zwei hohen Türmen und Kreuzaufsätzen vor grünem Hintergrund.

Dom zu Paderborn

Ein Ort, an dem Politik, Kirche und Architektur eng miteinander verbunden sind. Der Dom erzählt mit seiner Symbolik von Machtansprüchen und der Rolle sakraler Bauten im mittelalterlichen Europa.

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Silhouette des Paderborner Doms mit hohem Turm und gestaffelter Dachlandschaft vor rotem Hintergrund.

Kloster Dalheim

Ein Ort ständiger Transformation. Vom Frauenkloster über eine Nutzung als Gutshof bis zum Museum für Klosterkultur spiegelt Kloster Dalheim den Wandel religiöser, gesellschaftlicher und kultureller Funktionen über Jahrhunderte hinweg.

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Weiße Silhouette der barocken Klosteranlage Dalheim mit mittigem Dachreiter vor rotem Hintergrund.

Kaiser-Wilhelm-Denkmal

Ein Monument des nationalen Selbstverständnisses im Kaiserreich, eine Epoche geprägt von Fortschrittsglauben, dem Bemühen um nationale Einheit, aber auch von sozialen Spannungen gekennzeichnet.

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Silhouette des Kaiser-Wilhelm-Denkmals mit zentraler Turmstruktur und seitlichen Dachflächen vor rotem Hintergrund.

Wewelsburg

Ein Ort der Erinnerung und Mahnung. Als Renaissancebau entstanden, wurde die Wewelsburg in der NS-Zeit zum ideologischen Versammlungsort. Heute zeigt sie Wege, sich kritisch mit Geschichte auseinanderzusetzen.

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Silhouette der Wewelsburg mit markantem Rundturm in der Mitte und zwei flankierenden Türmen vor grünem Hintergrund.

Entdecken Sie bald mehr Geschichten auf unserer interaktiven Scrollytelling Website.

Coming soon

Geschichte im Dialog mit der Gegenwart.

Das Netzwerk „7 Monumente im Teutoburger Wald“ verfolgt das Ziel, Geschichte differenziert, zugänglich und reflektiert zu vermitteln. Nicht als abgeschlossene Erzählung, sondern als Einladung zur Auseinandersetzung.


Das Netzwerk wird im LWL-Preußenmuseum Minden von Tim Rahe koordiniert. Er begleitet die Netzwerkpartner fachlich, organisiert Veranstaltungen und sorgt für gutes Marketing. Zusammen mit Museumsleiterin Dr. Sylvia Necker ist er für die historische Einordnung sowie die konzeptionelle Ausrichtung verantwortlich. Dabei möchten die Beiden Geschichte in ihrer Ambivalenz zeigen und verständlich mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen verknüpfen.